Definition & Anwendung
Die Anschlussbewehrung bezieht sich auf die gezielte Einbindung von Bewehrungsstahl in Betonbauteile, um deren Verbindung, Stabilität und Tragfähigkeit zu erhöhen. Die Anwendung von Anschlussbewehrung ist entscheidend, um sicherzustellen, dass verschiedene Bauelemente effektiv miteinander verbunden werden können und die gesamte Struktur zuverlässig funktioniert.

Beispiel für eine Anschlussbewehrung: Kragplattenanschluss ACINOXplus®

Funktionsweise und Prinzip
Durch das Einbetten von Bewehrungsstahl in den Beton werden Zug- und Biegebeanspruchungen besser aufgenommen und verteilt. Dies trägt dazu bei, Risse und mögliche strukturelle Schwächen zu minimieren. Die Anschlussbewehrung ist besonders wichtig in Bereichen, in denen erhöhte Belastungen auftreten können, wie beispielsweise an Verbindungsstellen von Fundamenten, Stützen, Decken und Wänden.
Anwendungsbereiche
Stützen-Fundament-Verbindung:
In diesem Bereich dient die Anschlussbewehrung dazu, die Lastübertragung von den Stützen auf das Fundament zu verbessern, wodurch die Stabilität der gesamten Struktur gewährleistet wird.
Decken-Wand-Verbindung:
Hier hilft die Anschlussbewehrung, die Deckenlasten auf die Wände zu übertragen und eine gleichmässige Verteilung der Belastungen sicherzustellen.
Balken-Decken-Verbindung:
Bei dieser Art der Verbindung verstärkt die Anschlussbewehrung den Balken-Decken-Übergang, um eine effektive Lastübertragung und Minimierung von Rissen zu erreichen.
Weiterführendes zum Thema Anschlussbewehrung inklusive Produkte & Beratung:
– PYRATOP® Bewehrungsanschlüsse
– ACITOP® Bewehrungsanschlüsse
– Kragplattenanschlüsse ACINOXplus®