Glossar
| 23.02.2026

Armierungsnetz

Definition & Anwendung

Das Armierungsnetz, auch als Armierungsgitter oder Armierungsgewebe bezeichnet, ist eine Struktur aus miteinander verbundenen Stäben, Drähten oder Fasern, die in verschiedenen technischen Anwendungen verwendet wird, um die Festigkeit, Stabilität und Rissbeständigkeit von Materialien zu erhöhen. Zum Beispiel bei Gebäuden, Brücken oder Strassen werden Armierungsnetze eingebettet, um die Zugfestigkeit des Betons zu erhöhen und die Rissbildung zu minimieren. In Kombination mit Bewehrungsstahl B500 kann die Tragfähigkeit und Haltbarkeit von Betonbauteilen weiter gesteigert werden.

Beispiel für ein Armierungsnetz: Lagermatten der Debrunner BEWETEC AG

Formen

1. Gitterform

Ein Gittermuster ist eine der gebräuchlichsten Formen von Armierungsnetzen. Dabei werden Stäbe oder Fasern in regelmässigen Abständen horizontal und vertikal miteinander verbunden, um ein Gitter zu bilden. Dieses Gitter wird dann in das Material eingebettet, um dessen Festigkeit zu erhöhen.

2. Rollenform

Armierungsgewebe kann auch in Form von Rollen erhältlich sein. Diese Rollen bestehen aus kontinuierlichen Stäben oder Fasern, die zu einem flexiblen Netzwerk verwoben sind. Sie können je nach Bedarf zugeschnitten und in verschiedenen Anwendungen verwendet werden.

3. Dreidimensionale Form

In einigen Fällen werden Armierungsnetze auch in dreidimensionalen Strukturen verwendet. Diese Form ermöglicht eine gleichmässige Verteilung der Verstärkung in allen Raumrichtungen und eignet sich für komplexe Geometrien.

Weiterführendes zum Thema Armierungsnetze inklusive Produkte & Beratung: