Bewehrungsnetz (früher Armierungsnetz)
Definition & Anwendung
Das Bewehrungs- oder Armierungsnetz, auch als Bewehrungsgitter oder Bewehrungsgewebe bezeichnet, ist eine Struktur aus miteinander verbundenen Stäben, Drähten oder Fasern, die in verschiedenen technischen Anwendungen verwendet wird, um die Festigkeit, Stabilität und Rissbeständigkeit von Materialien zu erhöhen. Zum Beispiel bei Gebäuden, Brücken oder Strassen werden Armierungsnetze eingebettet, um die Zugfestigkeit des Betons zu erhöhen und die Rissbildung zu minimieren. In Kombination mit Bewehrungsstahl B500 mit einer Zugfestigkeit von mindestens 500 N/mm² lässt sich die Tragfähigkeit und Lebensdauer von Betonbauteilen noch weiter steigern.
Beispiel für ein Armierungsnetz: Lagermatten der Debrunner BEWETEC AG

Formen
1. Gitterform
Ein Gittermuster ist eine der gebräuchlichsten Formen von Armierungsnetzen. Dabei werden Stäbe oder Fasern in regelmässigen Abständen horizontal und vertikal miteinander verbunden, um ein Gitter zu bilden. Dieses Gitter wird dann in das Material eingebettet, um dessen Festigkeit zu erhöhen.
2. Rollenform
Armierungsgewebe kann auch in Form von Rollen erhältlich sein. Diese Rollen bestehen aus kontinuierlichen Stäben oder Fasern, die zu einem flexiblen Netzwerk verwoben sind. Sie können je nach Bedarf zugeschnitten und in verschiedenen Anwendungen verwendet werden.
3. Dreidimensionale Form
In einigen Fällen werden Armierungsnetze auch in dreidimensionalen Strukturen verwendet. Diese Form ermöglicht eine gleichmässige Verteilung der Verstärkung in allen Raumrichtungen und eignet sich für komplexe Geometrien.
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