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Nachhaltigkeit | 10.07.2023

Gesund wohnen in einem stabilen Erdmagnetfeld

Entmagnetisierter Bewehrungsstahl MAGEX® fördert Wohngesundheit in Stahlbetonbauten

Veränderungen im natürlichen Erdmagnetfeld können negative Auswirkungen auf Menschen haben. Mögliche Folgen sind Unwohlsein, Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Entmagnetisierter Bewehrungsstahl MAGEX® wirkt diesem Risiko entgegen und fördert durch ein stabiles Erdmagnetfeld die Wohngesundheit in Stahlbetonbauten. Dabei ist MAGEX® eine kostengünstige Alternative zu austenitischen Stählen und Glasfaserbewehrungen.

Bewehrungsstahl kann sich magnetisch aufladen, sodass er selber wie ein Magnet wirkt. In diesem Zustand vermag er das natürliche Erdmagnetfeld stark zu beeinflussen. Sensible Personen reagieren womöglich mit Unwohlsein, Müdigkeit und Kopfschmerzen auf das veränderte Erdmagnetfeld. Aber auch die Funktionalität von Datenträgern oder sensiblen Messinstrumenten, wie sie in Spitälern oder Laboratorien zu finden sind, kann vom Bewehrungsstahl negativ beeinflusst werden. Ist magnetisierter Bewehrungsstahl einmal verbaut, wirkt er dauerhaft als Magnet.

Das gesundheitliche Wohlbefinden des Menschen kann durch Erdmagnetfeld-Störungen beeinträchtigt werden.
Magnetische Abstrahlung der Stahlbetonflächen bei entmagnetisierter (links) resp. nicht entmagnetisierter Bewehrung (rechts).
Regelmässige Messungen garantieren die Entmagnetisierung des Bewehrungsstahls vom Werk bis nach dem Einbau.

Bewehrungsstahl nachhaltig entmagnetisieren

Zusammen mit der Geopathologie Schweiz AG hat Debrunner Acifer Bewehrungen ein Verfahren entwickelt, um Bewehrungsstahl effizient und nachhaltig zu entmagnetisieren. Bereits im Werk von Debrunner Acifer Bewehrungen in Regensdorf werden Bewehrungsstahl, Bewehrungstechnik und Distanzkörbe, aber auch Stahlträger usw. mithilfe eines speziell angefertigten Hochleistungsaggregats behandelt. Der daraus resultierende entmagnetisierte (Bewehrungs-)Stahl ist als MAGEX® bekannt. Da er das natürliche Erdmagnetfeld nicht verändert, fördert er die Wohngesundheit. Zugleich ist er eine kostengünstige Alternative zu austenitischen Stählen und Glasfaserbewehrungen.

Regelmässige Messungen bestätigen Entmagnetisierung

Um das erneute magnetische Aufladen des Bewehrungsstahls nach dem Entmagnetisierungsprozess zu verhindern, wird der Stahl getrennt vom konventionellen Bewehrungsstahl transportiert und auf der Baustelle gelagert. Eine silberne MAGEX®-Plakette kennzeichnet den Bewehrungsstahl als entmagnetisiert. Diverse Messungen mit einem Gauss-Meter von der Entmagnetisierung bis zum Einbau auf der Baustelle bestätigen, dass es sich beim gelieferten Stahl um entmagnetisierten Bewehrungsstahl MAGEX® handelt. Die Geopathologie Schweiz AG führt im Auftrag von Debrunner Acifer Bewehrungen nach dem Einbau des Bewehrungsstahls eine Überprüfung der Entmagnetisierung durch und bescheinigt sie mit einem MAGEX®-Zertifikat.

Entmagnetisierter Bewehrungsstahl MAGEX®

  • für wohngesundes Bauen
  • nachhaltig stabiles Erdmagnetfeld
  • bleibt entmagnetisiert: Wertschöpfung über Generationen
  • Qualitätssicherung während Lieferung und Einbau durch regelmässige Messungen
  • kostengünstige Alternative zu austenitischen Stählen oder Glasfaserbewehrungen
  • Zertifikat für die Bauherrschaft

Mehr zu MAGEX®

MAGEX® aus baubiologischer Sicht 

Stabiles Erdmagnetfeld kann Müdigkeit und Unwohlsein vorbeugen
Viele Menschen haben gesundheitliche Probleme, kennen die Ursache dafür aber nicht. Sie leben oder arbeiten möglicherweise in einem «krankmachenden» Gebäude. Man nennt dies das «Sick-Building-Syndrom».

Konventioneller Bewehrungsstahl als Grund für das «Sick-Building-Syndrom»?
Ein Grund für die gesundheitlichen Probleme kann – muss aber nicht – konventioneller Bewehrungsstahl sein: Er ist magnetisch geladen und beeinflusst dadurch das natürliche Erdmagnetfeld. Sensible Personen reagieren vielleicht mit Müdigkeit und Unwohlsein auf das veränderte Erdmagnetfeld. Diese Veränderung lässt sich messtechnisch mit 3D-Magnetometern belegen.

Mögliche Folgen eines veränderten Erdmagnetfelds für den Menschen
Der menschliche Körper funktioniert mithilfe eines hochkomplexen Informationssystems. Eine Belastung des Systems durch fehlerhafte Impulse über längere Zeit kann sich für den Menschen einerseits in Dauerstress mit schädigender Wirkung für Organe, Muskulatur und Nervensystem auswirken. Andererseits können auch Schlaf, Regeneration, Verdauung und Stoffwechsel negativ beeinflusst werden. Natürlich reagieren nicht alle Menschen auf ein verändertes Erdmagnetfeld.

Entmagnetisierter Bewehrungsstahl MAGEX® verändert das Erdmagnetfeld nicht
MAGEX® Bewehrungsstahl wird in einem speziellen Verfahren im Werk entmagnetisiert. Er verändert das natürliche Erdmagnetfeld nicht – auch nicht in verbautem Zustand. Indem das Erdmagnetfeld stabil bleibt, kann es Müdigkeit und Unwohlsein vorbeugen. In der Folge steigen die Wohn- und die Arbeitsgesundheit in dem entsprechenden Gebäude.


Neubau Mehrfamilienhaus Emmen: eines der ersten strahlenarmen Renditeobjekte in der Schweiz

Die Eigentümerin entscheidet sich für entmagnetisierten Bewehrungsstahl MAGEX®

Das Mehrfamilienhaus an der Thanstrasse 3 in Emmen LU umfasst neun Mietwohnungen. Für den Neubau hat die Eigentümerin – die Stiftung Viscosuisse – entmagnetisierten Bewehrungsstahl MAGEX® eingesetzt. Damit hat sie eines der ersten strahlenarmen Renditeobjekte der Schweiz erstellt und in die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner investiert.

Mehr zu diesem Objekt

Zugunsten der Wohngesundheit hat sich die Stiftung Viscosuisse bei ihrem Renditeobjekt für entmagnetisierten Bewehrungsstahl MAGEX® entschieden.

Interview mit Erika Roos

Geschäftsführerin Stiftung Viscosuisse

Weshalb hat die Stiftung Viscosuisse beim Mehrfamilienhaus in Emmen entmagnetisierten Bewehrungsstahl MAGEX® verbaut?

Ich bin davon überzeugt, dass sich ein gestörtes Erdmagnetfeld negativ auf die Gesundheit von uns Menschen auswirkt. Konventioneller Bewehrungsstahl kann magnetisiert sein und deshalb das natürliche Erdmagnetfeld nachweislich verzerren. Einmal verbaut, vermag er deshalb die Gesundheit von uns Menschen über Generationen hinweg negativ zu beeinflussen.

In der Bauphase des Mehrfamilienhauses haben Sie zum Einsatz des entmagnetisierten Bewehrungsstahls gesagt: «Wenn sich die Leute in ihrer Wohnung wohlfühlen und es ihnen gut geht, dann haben wir weniger Mieterwechsel und kaum Leerstände.» Hat sich Ihre Aussage bewahrheitet?

Meine Aussage vom Juli 2018 war eine reine Annahme basierend auf meiner Überzeugung. Im September 2019 sind die ersten Mieterinnen und Mieter in das Mehrfamilienhaus eingezogen und wir verzeichnen tatsächlich fast keine Mieterwechsel. Die wenigen Kündigungen sind wegen der Lebensumstände der Mieterinnen und Mieter erfolgt, nicht wegen der Wohnung.

Und auf die Leerstände bezogen?

Bis jetzt haben wir keine Leerstände gehabt. Die seltenen Mieterwechsel und die ausgebliebenen Leerstände lassen sich – so realistisch bin ich – natürlich nicht alleine auf den entmagnetisierten Bewehrungsstahl zurückzuführen. Farben, Materialien, Formen, Miete und die Verwaltung entscheiden genauso über den Wohlfühlfaktor in einer Wohnung.

Haben sich die 65’000 Franken Mehrkosten für den entmagnetisierten Bewehrungsstahl gelohnt?

Ja, davon sind sowohl der Stiftungsrat als auch ich überzeugt. Die Mieter an der Thanstrasse 3 fühlen sich sehr wohl. Auch die Verwalterin sagt, sie habe ein speziell angenehmes Gefühl in diesem Haus verglichen mit anderen Objekten, die sie betreue. Hinzu kommt, dass wir in Emmen Wohnungen für Familien gebaut haben. Kinder sind besonders sensibel, sie gilt es bestmöglich zu schützen. Wenn man die finanzielle Möglichkeit hat, sollte man die höheren Kosten nicht scheuen. Für mich ist es der richtige Entscheid gewesen, den entmagnetisierten Bewehrungsstahl zu verwenden, und ich bin froh, dass der Stiftungsrat die Mehrkosten bewilligt hat.

Hat die Stiftung Viscosuisse inzwischen weitere Objekte mit MAGEX® gebaut?

Wir haben kein weiteres Bauobjekt geplant, weder mit konventionellem noch mit entmagnetisiertem Bewehrungsstahl. Wir sind eine Stiftung und Immobilien sind nicht unser Kerngeschäft. Wir haben schon vor längerer Zeit festgestellt, dass es in Emmen zu wenig bezahlbare Wohnungen gibt. Dann haben wir das Land an der Thanstrasse unerwartet kaufen können – so ist es zum Spezialfall «Neubau in Emmen» gekommen. Sonst befassen wir uns nur mit unseren älteren Bauten, die wir sanieren. Wäre ein Neubau wieder einmal ein Thema, ist aber klar, dass wir erneut entmagnetisierten Bewehrungsstahl verwenden würden.

Wie zufrieden waren Sie mit der Lieferung und dem Einbau des entmagnetisierten Bewehrungsstahls?

Lieferung und Messungen des Bewehrungsstahls erfolgten wie angekündigt und auch der Einbau klappte einwandfrei. Wichtig war ja, dass der entmagnetisierte Bewehrungsstahl auf der Baustelle strikt vom konventionellen Bewehrungsstahl – jener wurde für die Einstellhalle sowie für das Treppenhaus und den Aufzug verwendet – getrennt wird, damit er sich nicht wieder auflädt.

Was empfehlen Sie Bauherrschaften oder Architekten?

Bei einem Neubau könnte die Verwendung entmagnetisierten Bewehrungsstahls als Option geprüft werden. Die Mehrkosten betragen lediglich zwischen 0.5 und 1.5% der Bausumme. Viele Bauherrschaften und Architekten wissen jedoch nicht einmal, dass entmagnetisierter Bewehrungsstahl existiert. Sie könnten, indem sie ihn einsetzen würden, etwas zugunsten der Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner tun. Wohngesundheit ist den Menschen je länger, je wichtiger. Warum also nicht zwei Interessen vereinen: einerseits Gesundheit für die Mieterinnen und Mieter und andererseits Mieterwechseln sowie Leerständen vorbeugen?

Erika Roos, Geschäftsführerin der Stiftung Viscosuisse, ist überzeugt von MAGEX.